"Ich wollte nicht weggehen, ich musste ..."

30. April 2015. Wir haben in den vergangenen Wochen in der Redaktion von nachtkritik.de diskutiert: Was können wir tun angesichts der zynischen Flüchtlingspolitik der EU? Zumal als ein nicht zuerst mit Politik befasstes Medium? Wir haben keine befriedigenden Antworten gefunden. Was geht über Symbolpolitik hinaus? – Wir möchten versuchen, Flüchtlingen ein Gesicht zu geben, indem wir ein Stück ihrer Geschichte erzählen. Deshalb werden wir an dieser Stelle in loser Folge Menschen porträtieren, die es bis nach Deutschland geschafft haben, aber bislang nicht ankommen dürfen. Jonja Merck hat mit dem afghanischen Zahnarzt, Sänger und Dolmetscher Shakib Pouya aus Herat gesprochen.

 

 

 

 

Kommentare  

#1 2015-04-30 17:56
Porträt Pouya: bürokratische Revolution?Florian
Ein Schweizer sagte zu mir: In der Schweiz ist die Bürokratie für die Menschen da, um Dinge zu ermöglichen. In Deutschland ist es umgekehrt. Die Bürokratie will Dinge verhindern. Wir alle kennen das. Für Flüchtlinge ist es katastrophal. Aber es trifft alle, die was machen wollen und was brauchen. Da steckt noch das alte Gift drinn. Sind des diese Institutionen ? Die Regeln? Die Menschen? Man bräuchte irgendwie einen bürokratische Revolution.

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