So schön wie auf Youtube kann's im Himmel gar nicht sein

21. August 2016. Christoph Schlingensief hat große Spuren hinterlassen: In der Kunst, im Theater, im Film und auf Youtube. Hier eine Auswahl an Fundstücken anlässlich seines sechsten Todestags.

Talk 2000

Schlingensiefs Einstand als Talkmaster. Er verzichtete auf jede Art von Vorbereitung und Absprache mit seinen Gesprächspartnern. Mitunter reagierten seine Gäste dementsprechend schockiert auf die unabsehbaren Sendeverläufe. Nicht so Harald Schmidt.

U3000

Im Jahr 2000 startete MTV die Sendung U3000 mit Christoph Schlingensief als Moderator. Aus einer regulären U-Bahn der Linie 7, Britz-Süd nach Berlin-Spandau, zeigte Schlingensief die hässliche Fratze der Spaßgesellschaft. Mit Maria und Margot Hellwig, Christian Anders, Roberto Blanco, Bärbel Schäfer, Peter Kern u.a.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ausländer raus!

Im Rahmen der Wiener Festwochen 2000 veranstaltete Christoph Schlingensief die Containeraktion "Bitte liebt Österreich". Begleitet von großem öffentlichen Interesse zogen zwölf Teilnehmer, von Schlingensief als Asylbewerber anmoderiert, für eine Woche auf ein rundum abgeschirmtes und kameraüberwachtes Gelände neben der Wiener Staatsoper.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Trailer ­– 120 Tage von Bottrop

Eine Hommage an Rainer Werner Fassbinder, an die Exzentrik und den Wahnsinn einer längst vergangenen Zeit.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Höspiel Rosebud

Das WDR-Hörspiel zu Schlingensiefs gleichnamiger Inszenierung an der Berliner Volksbühne. Mit Sophie Rois, Volker Spengler, Marc Hosemann, Martin Wuttke, Margareta Broich, Margit Carstensen u.a.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

"Durch die Nacht mit ..."

Ein Klassiker europäischer Fernsehunterhaltung. Christoph Schlingensief trifft in der Arte-Sendung auf Michel Friedman. Und siehe da: Der große Provokateur verkümmert neben dem egomanischen Fernsehmoderator zum netten Apothekersohn von nebenan.

 

Aktion Wertlose

Im September 2003 fand der 3. internationale Pfahlsitzwettbewerb in Frankfurt statt. Dabei handelte es sich um eine Aktion von Christoph Schlingensief. Er warb dabei auch für die von ihm gegründete "Church of Fear".

 

ZAK

Anfang der 1990er Jahre produzierte Schlingensief mehrere kuriose Beiträge für das Polit-Magazin ZAK mit Friedrich Küppersbusch

 

Dokumentarfilm

Die Reihe "Deutschland deine Künstler" blickt auf Schlingensiefs Leben und Werk zurück.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

(miwo)

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