Für afrikanische Kulturschaffende

13. März 2017. Das Goethe-Institut hat gemeinsam mit der Familie Grohs den Henrike Grohs-Preis für afrikanische Künstler ausgerufen. Der Preis würdigt die Lebensleistung der ehemaligen Leiterin des Goethe-Instituts Abidjan/Elfenbeinkünste, die am 13. März 2016 bei einem terroristischen Attentat in der Elfenbeinküste ums Leben kam. Bei dem Anschlag starben weitere Menschen. Der Preis führt Grohs Anliegen fort, afrikanische Kulturschaffende zu unterstützen und einen Beitrag zum internationalen Dialog zu leisten.

Die mit 20.000 Euro dotierte Auszeichnung soll einmal jährlich an einen oder mehrere Preisträger aus den Bereichen Bildende Kunst, Tanz, Theater, Musik, Film oder Fotografie vergeben werden und steht auch interdisziplinär arbeitenden Künstlerinnen und Künstlern offen. "Die Preisträger werden von einer Jury ausgewählt, zu der anerkannte afrikanische Vertreter verschiedener Kultursparten sowie ein Vertreter des Goethe-Instituts gehören. Die Auszeichnung richtet sich an Künstlerinnen und Künstler unter 40 Jahren, die ihren Lebens- und Arbeitsmittelpunkt auf dem afrikanischen Kontinent haben. Das wichtigste Kriterium der Auswahl ist die künstlerische Qualität; eine große Rolle spielen auch partnerschaftliche Zusammenarbeit, die Weitergabe von Wissen an andere Künstler und soziales Engagement", heißt es in der Pressemitteilung des Goethe-Instituts.

(Goethe-Institut / chr)

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